Letzte Aktualisierung am 8. Juli 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Eigenfett-Transplantation?
- Wie wirkt Eigenfett im Gewebe?
- Für wen ist die Eigenfett-Transplantation geeignet?
- Anwendungsbereiche im Gesicht
- Ablauf der Behandlung
- Was passiert nach der Behandlung?
- Wie viele Sitzungen sind notwendig?
- Vorteile der Eigenfett-Transplantation
- Risiken und mögliche Nebenwirkungen
- Persönliche Beratung bei Dr. Chichakli in Wien
- Kosten der Eigenfett-Transplantation in Wien
- Häufige Fragen zur Eigenfett-Transplantation
- Termin online vereinbaren
Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich mehr Volumen im Gesicht, möchten aber auf künstliche Filler verzichten. Genau hier setzt die Eigenfett-Transplantation an. Bei dieser Methode wird ausschließlich körpereigenes Fettgewebe verwendet, um Volumen aufzubauen und Konturen zu verbessern.
Das Ergebnis wirkt in der Regel besonders natürlich, da kein Fremdmaterial eingebracht wird. Die Behandlung eignet sich vor allem dann, wenn im Laufe der Zeit Volumen verloren gegangen ist. Das betrifft häufig Wangen, Schläfen oder den Bereich unter den Augen. Auch Falten können durch den Volumenaufbau weicher erscheinen. Ziel ist kein stark verändertes Aussehen, sondern ein frischer und harmonischer Gesamteindruck.
Was ist eine Eigenfett-Transplantation?
Die Eigenfett-Transplantation, auch Lipofilling genannt, ist ein Verfahren, bei dem körpereigenes Fett an einer Stelle entnommen und an einer anderen Stelle wieder eingesetzt wird.
Zunächst wird eine kleine Menge Fettgewebe entnommen, meist aus dem Bauch, den Hüften oder den Oberschenkeln. Die Entnahme erfolgt schonend, ähnlich wie bei einer kleinen Fettabsaugung. Anschließend wird das Fett aufbereitet. Dabei werden die Fettzellen gereinigt und so vorbereitet, dass möglichst viele intakte und überlebensfähige Zellen erhalten bleiben. Im nächsten Schritt wird das aufbereitete Fett gezielt in die gewünschten Bereiche im Gesicht injiziert. Die Injektion erfolgt in kleinen Mengen und in mehreren Schichten. Dadurch lässt sich das Volumen sehr präzise aufbauen. Ein Teil der übertragenen Fettzellen wächst dauerhaft ein. In der Regel bleiben etwa 60 bis 80 Prozent langfristig erhalten. Das bedeutet, dass ein Großteil des Ergebnisses bestehen bleibt und sich wie körpereigenes Gewebe verhält.
Wie wirkt Eigenfett im Gewebe?
Eigenfett wirkt in erster Linie durch den Volumenaufbau. Bereiche, die eingefallen oder flach wirken, können wieder aufgefüllt werden. Dadurch verändert sich die Gesichtsstruktur oft deutlich, ohne dass einzelne Behandlungen stark sichtbar sind. Zusätzlich enthält Fettgewebe regenerative Zellen, die die Hautqualität positiv beeinflussen können. Viele Patienten berichten, dass die Haut nach der Behandlung frischer und gleichmäßiger wirkt. Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Direkt nach der Behandlung kann das Ergebnis durch Schwellungen etwas stärker erscheinen. Das endgültige Resultat zeigt sich erst nach einigen Wochen bis Monaten.
Für wen ist die Eigenfett-Transplantation geeignet?
Die Behandlung eignet sich für Patientinnen und Patienten, die sich eine natürliche Form des Volumenaufbaus wünschen. Besonders sinnvoll ist sie bei:
- Volumenverlust im Gesicht
- eingefallenen Wangen oder Schläfen
- Tränenrinnen oder Augenringen
- tieferen Falten, etwa Nasolabialfalten
- schmalen oder wenig definierten Lippen
- ungleichmäßigen Konturen
- eingezogenen Narben
Auch Patienten, die keine synthetischen Filler verwenden möchten, entscheiden sich häufig für Eigenfett. Voraussetzung ist, dass ausreichend Fettgewebe zur Entnahme vorhanden ist. Bei sehr schlanken Patienten kann das ein limitierender Faktor sein.
Anwendungsbereiche im Gesicht
Wangen und Jochbein
Hier kann Eigenfett verlorenes Volumen ausgleichen und die Gesichtsstruktur wieder stärker betonen.
Schläfenregion
Eingefallene Schläfen lassen das Gesicht oft müde wirken. Durch Volumenaufbau kann die Kontur ausgeglichener erscheinen.
Augenbereich
Im Bereich unter den Augen kann Eigenfett helfen, Tränenrinnen abzumildern und Augenringe weniger stark erscheinen zu lassen.
Nasolabialfalten
Durch gezielten Volumenaufbau wirken diese Falten häufig weicher.
Lippen
Eigenfett kann für eine dezente, natürliche Lippenvergrößerung eingesetzt werden.
Kinn und Stirn
Auch diese Bereiche lassen sich in ihrer Form anpassen.
Narben
Eingezogene Narben können angehoben und geglättet werden.
Neben dem Gesicht kann das Verfahren auch für andere Körperregionen eingesetzt werden, etwa für einen moderaten Brustaufbau oder zur Handverjüngung.
Ablauf der Behandlung
Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch bei Dr. Chichakli. Dabei wird die Ausgangssituation analysiert und gemeinsam besprochen, welche Veränderungen sinnvoll und realistisch sind. Anschließend wird die Behandlung individuell geplant. Dabei wird festgelegt, aus welcher Region das Fett entnommen wird und welche Bereiche behandelt werden. Die Behandlung beginnt mit der Fettentnahme. Diese erfolgt schonend unter örtlicher Betäubung oder, je nach Umfang, in Vollnarkose. Danach wird das Fett aufbereitet und gereinigt. Nur die vitalen Fettzellen werden weiterverwendet. Im letzten Schritt wird das Eigenfett präzise in die gewünschten Bereiche injiziert. Die gesamte Behandlung dauert in der Regel etwa ein bis zwei Stunden.
Was passiert nach der Behandlung?
Nach der Behandlung kann es zu Schwellungen und kleinen Blutergüssen kommen. Diese sind normal und klingen meist innerhalb weniger Tage ab. In den ersten Tagen sollte körperliche Belastung vermieden und der behandelte Bereich geschont werden. Leichte Alltagsaktivitäten sind jedoch schnell wieder möglich. Die meisten Patienten sind nach etwa fünf bis sieben Tagen wieder gesellschaftsfähig. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen. Erst nach etwa drei bis sechs Monaten lässt sich beurteilen, wie viel Fett dauerhaft eingeheilt ist.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
In vielen Fällen reicht eine Behandlung aus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn ein stärkerer Volumenaufbau gewünscht ist oder größere Bereiche behandelt wurden, kann eine zweite Sitzung sinnvoll sein. Diese erfolgt meist nach drei bis sechs Monaten. Ob eine weitere Behandlung notwendig ist, hängt vom individuellen Ziel ab.
Vorteile der Eigenfett-Transplantation
Ein wesentlicher Vorteil ist die Verwendung von körpereigenem Gewebe. Es werden keine künstlichen Substanzen eingebracht.
Weitere Vorteile sind:
- natürliches Ergebnis
- gute Verträglichkeit
- langfristige Wirkung
- Kombination aus Fettentnahme und Volumenaufbau
- vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Das Ergebnis wirkt in der Regel weich und harmonisch, da sich das Fett in das bestehende Gewebe integriert.
Risiken und mögliche Nebenwirkungen
Die Eigenfett-Transplantation gilt als sicheres Verfahren, wenn sie fachgerecht durchgeführt wird.
Mögliche Nebenwirkungen sind:
- Schwellungen
- Blutergüsse
- vorübergehende Unregelmäßigkeiten
- leichte Schmerzen im Entnahmebereich
Ein Teil des Fettes wird vom Körper wieder abgebaut, was ein normaler Prozess ist. Ernsthafte Komplikationen sind selten, können aber nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Persönliche Beratung bei Dr. Chichakli in Wien
Die Eigenfett-Transplantation ist eine Möglichkeit, Volumen auf natürliche Weise aufzubauen. Entscheidend ist eine realistische Planung und eine genaue Analyse der Ausgangssituation. Dr. Chichakli berät individuell, ob die Behandlung geeignet ist, welche Ergebnisse möglich sind und wie der Ablauf im Detail aussieht. Ziel ist ein Ergebnis, das langfristig harmonisch wirkt.
Kosten der Eigenfett-Transplantation in Wien
Die Kosten hängen vom Umfang der Behandlung ab.
Als Orientierung gelten:
- Eigenfett-Transplantation im Gesicht: ab etwa 3.500 Euro
- Kombination mehrerer Bereiche: entsprechend höher
Im Preis enthalten sind Fettentnahme, Aufbereitung, Injektion und Nachsorge. Nach dem Beratungsgespräch wird ein individueller Kostenvoranschlag erstellt.
Häufige Fragen zur Eigenfett-Transplantation
Wie lange hält das Ergebnis?
Die Fettzellen, die einheilen, bleiben dauerhaft erhalten. Sie verhalten sich wie normales Fettgewebe und verändern sich entsprechend mit dem Körper. Ein Teil des Fettes wird in den ersten Wochen abgebaut, was bei der Planung berücksichtigt wird.
Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?
Das Ergebnis wirkt anfangs oft stärker durch Schwellungen. Nach etwa drei bis sechs Monaten lässt sich das endgültige Resultat beurteilen.
Ist eine zweite Behandlung notwendig?
In vielen Fällen reicht eine Sitzung aus. Bei größerem Volumenaufbau kann eine zweite Behandlung sinnvoll sein.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Behandlung ist in der Regel gut tolerierbar. Die Fettentnahme erfolgt unter Betäubung. Nach der Behandlung kann ein leichtes Spannungsgefühl auftreten.
Gibt es Ausfallzeit?
Meist nicht. Schwellungen und Blutergüsse können einige Tage sichtbar sein. Danach ist der Alltag in der Regel wieder möglich.
Kann das Ergebnis ungleichmäßig werden?
Die Behandlung erfolgt sehr präzise in mehreren Schichten. Kleine Unterschiede können in der Heilungsphase auftreten, gleichen sich aber oft aus. In seltenen Fällen kann eine Nachkorrektur sinnvoll sein.

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