Letzte Aktualisierung am 10. Juli 2026.
Die Nase prägt das Gesicht stärker als viele andere Merkmale. Schon kleine Veränderungen können das Gesamtbild beeinflussen. Gleichzeitig erfüllt die Nase eine wichtige Funktion für die Atmung. Eine Nasenkorrektur kann daher sowohl ästhetische als auch funktionelle Ziele haben.
Bei Dr. Najib Chichakli in Wien wird jede Nasenkorrektur individuell geplant. Dabei geht es nicht darum, eine „Standardnase“ zu schaffen, sondern eine Form, die zu Ihren Gesichtszügen passt und gleichzeitig die Funktion berücksichtigt.
Was ist eine Nasenkorrektur?
Eine Nasenkorrektur, medizinisch Rhinoplastik, ist ein chirurgischer Eingriff zur Veränderung der äußeren Nasenform. Je nach Ausgangssituation können dabei Knochen und Knorpel angepasst werden.
Mögliche Veränderungen sind:
- Reduktion oder Aufbau des Nasenrückens
- Korrektur eines Nasenhöckers
- Formung der Nasenspitze
- Anpassung der Nasenbreite
Begradigung einer schiefen Nase
Neben der ästhetischen Korrektur kann auch die Nasenfunktion verbessert werden. Wenn eine Verkrümmung der Nasenscheidewand oder andere Engstellen vorliegen, können diese im selben Eingriff behandelt werden. Man spricht dann von einer Septo Rhinoplastik.
Gründe für eine Nasenkorrektur
Die Entscheidung für eine Nasenkorrektur kann unterschiedliche Gründe haben. Oft spielen ästhetische und funktionelle Aspekte gleichzeitig eine Rolle.
Ästhetische Gründe
Viele Patientinnen und Patienten stören sich an bestimmten Merkmalen der Nase. Häufig genannte Punkte sind:
- ein Nasenhöcker im Profil
- eine breite oder wenig definierte Nasenspitze
- eine insgesamt als zu groß oder zu klein empfundene Nase
- eine schiefe oder asymmetrische Form
- Unzufriedenheit nach einer früheren Operation
Ziel ist es, die Nase so anzupassen, dass sie sich harmonisch in das Gesicht einfügt.
Funktionelle Gründe
Neben der Form kann auch die Nasenfunktion beeinträchtigt sein. Typische Beschwerden sind:
- eingeschränkte Nasenatmung
- Verkrümmung der Nasenscheidewand
- wiederkehrende Nasennebenhöhlenprobleme
- Schnarchen durch anatomische Engstellen
- Folgen von Verletzungen oder Unfällen
In solchen Fällen kann eine funktionelle Korrektur die Atmung verbessern. Häufig werden ästhetische und funktionelle Aspekte in einer Operation kombiniert.
Welche Methoden gibt es?
Die Wahl der Technik hängt von Ihrer Anatomie und dem geplanten Eingriff ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen offener und geschlossener Rhinoplastik.
Offene Rhinoplastik
Bei der offenen Technik wird ein kleiner Schnitt am Nasensteg gesetzt. Dadurch kann die Haut angehoben werden und die darunterliegenden Strukturen sind direkt sichtbar. Diese Methode bietet eine gute Übersicht und wird häufig bei komplexeren Korrekturen oder Revisionseingriffen eingesetzt. Die Narbe am Nasensteg ist nach der Heilung meist kaum sichtbar.
Geschlossene Rhinoplastik
Bei der geschlossenen Technik erfolgen alle Schnitte im Inneren der Nase. Es entstehen keine sichtbaren Narben. Diese Methode eignet sich vor allem für kleinere bis mittlere Korrekturen. Die Schwellungsphase kann etwas kürzer sein. Ob diese Technik möglich ist, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Nicht operative Nasenkorrektur
Für kleinere Veränderungen kann auch eine Behandlung mit Hyaluronsäure Fillern infrage kommen. Dabei können Unebenheiten ausgeglichen oder die Nasenspitze leicht angehoben werden. Diese Methode ist nicht für alle Wünsche geeignet. Eine Verkleinerung der Nase oder funktionelle Verbesserungen sind damit nicht möglich. Die Wirkung ist zeitlich begrenzt und hält meist etwa zwölf bis 18 Monate.
Ablauf der Beratung
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch. Dr. Chichakli analysiert Ihre Gesichtsproportionen und die Form der Nase. Dabei wird auch geprüft, ob funktionelle Einschränkungen vorliegen. Sie besprechen gemeinsam, welche Veränderungen gewünscht sind und welche Ergebnisse realistisch sind. Auf Wunsch können digitale Simulationen erstellt werden, um eine mögliche Veränderung besser zu veranschaulichen. Ein wichtiger Teil der Beratung ist die ehrliche Einschätzung. Nicht jede Wunschform passt zu jeder Anatomie. Ziel ist eine Nase, die zum Gesicht passt und langfristig stabil bleibt.
Vorbereitung auf die Operation
Vor der Operation werden notwendige Untersuchungen durchgeführt. Dazu können Blutuntersuchungen und je nach Situation weitere Abklärungen gehören. Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, müssen in der Regel vorübergehend pausiert werden. Auch auf Nikotin sollte vor und nach der Operation möglichst verzichtet werden, da es die Heilung beeinträchtigen kann.
Ablauf der Operation
Die Nasenkorrektur erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Umfang etwa eineinhalb bis drei Stunden. Während des Eingriffs werden Knochen und Knorpel präzise geformt. Ziel ist eine stabile Struktur, die sowohl ästhetisch als auch funktionell überzeugt. Nach der Operation wird eine Nasenschiene angelegt, die die neue Form stabilisiert.
Die Zeit nach der Operation
In den ersten Tagen nach der Operation sind Schwellungen und Blutergüsse im Bereich der Augen und der Nase normal. Die Nasenschiene bleibt meist etwa sieben bis zehn Tage auf der Nase. Falls Tamponaden verwendet werden, werden diese meist nach ein bis zwei Tagen entfernt. Nach etwa zwei Wochen sind viele Patientinnen und Patienten wieder gesellschaftsfähig. Leichte Schwellungen können jedoch länger bestehen bleiben, vor allem im Bereich der Nasenspitze.
Heilungsverlauf und Ergebnis
Die Heilung verläuft schrittweise und erfordert Geduld. Ein grober Verlauf kann so aussehen:
- In der ersten Woche tragen Sie die Nasenschiene. Schwellungen und Blutergüsse sind möglich.
- Nach zwei bis drei Wochen sind die stärksten Schwellungen abgeklungen.
- In den folgenden Monaten nimmt die Nase langsam ihre endgültige Form an.
- Feinere Veränderungen, besonders an der Nasenspitze, entwickeln sich über mehrere Monate.
- Das endgültige Ergebnis ist meist nach sechs bis zwölf Monaten sichtbar.
Risiken und mögliche Komplikationen
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei einer Nasenkorrektur Risiken. Dazu gehören Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehende Gefühlsveränderungen. Auch ästhetische Unregelmäßigkeiten oder Asymmetrien können auftreten. In seltenen Fällen kann eine weitere Korrektur notwendig sein. Durch sorgfältige Planung und präzise Operation lassen sich diese Risiken reduzieren. Dr. Chichakli klärt Sie vor dem Eingriff ausführlich darüber auf.
Kosten der Nasenkorrektur in Wien
Die Kosten hängen vom Umfang des Eingriffs und der gewählten Technik ab.
Als Orientierung gelten:
- Nasenkorrektur mit geschlossener Technik: ab 5.500 EUR
- Nasenkorrektur mit offener Technik: ab 6.500 EUR
- Kombinierte funktionelle und ästhetische Korrektur: ab 7.000 EUR
- Nicht operative Nasenkorrektur mit Filler: ab 500 EUR
Die genauen Kosten werden nach der persönlichen Beratung festgelegt. Bei funktionellen Beschwerden kann eine Beteiligung der Krankenkasse möglich sein. Dies wird individuell geprüft.
Häufige Fragen zur Nasenkorrektur
Ab welchem Alter ist eine Nasenkorrektur möglich?
Die Nase sollte ausgewachsen sein. Das ist in der Regel bei Mädchen ab etwa 16 Jahren und bei Jungen ab etwa 17 bis 18 Jahren der Fall.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Viele Patientinnen und Patienten nehmen sich etwa ein bis zwei Wochen frei. Büroarbeit ist oft nach dieser Zeit wieder möglich. Körperlich belastende Tätigkeiten erfordern meist eine längere Pause.
Bleiben sichtbare Narben zurück?
Bei der geschlossenen Technik entstehen keine sichtbaren Narben. Bei der offenen Technik bleibt eine kleine Narbe am Nasensteg, die nach der Heilung meist kaum auffällt.
Verbessert sich die Atmung durch die Operation?
Wenn eine funktionelle Korrektur durchgeführt wird, kann sich die Nasenatmung deutlich verbessern. Dies wird im Vorfeld genau untersucht.
Was passiert, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt?
In seltenen Fällen kann eine weitere Korrektur notwendig sein. Eine sorgfältige Planung und realistische Zielsetzung helfen, dieses Risiko zu reduzieren.

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