Letzte Aktualisierung am 9. Juli 2026.
Inhaltsverzeichnis
Passende weitere Behandlungen bei Dr. Chichakli in Wien: Brust-OP, Brustvergrößerung und Bruststraffung.
Der Verlust einer Brust im Rahmen einer Krebserkrankung ist für viele Frauen eine große körperliche und emotionale Herausforderung. Neben der medizinischen Behandlung entsteht oft auch der Wunsch, die eigene Körperform wiederherzustellen. Eine Brustrekonstruktion kann dabei helfen, die äußere Form der Brust wieder aufzubauen und das Körpergefühl zu verbessern. Dieser Weg ist individuell und kann in mehreren Schritten erfolgen. Bei Dr. Najib Chichakli in Wien steht eine ruhige, persönliche Begleitung im Vordergrund. Neben der chirurgischen Planung ist es wichtig, dass Sie sich gut informiert fühlen und in Ihrem eigenen Tempo entscheiden können.
Wann ist eine Brustrekonstruktion möglich?
Eine Brustrekonstruktion kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. Welche Variante für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrer medizinischen Situation und Ihrer laufenden Therapie ab.
Sofortrekonstruktion
Bei der Sofortrekonstruktion wird die Brust direkt im Anschluss an die Brustentfernung wieder aufgebaut. Das bedeutet, dass beide Eingriffe in einer Operation kombiniert werden. Diese Möglichkeit kann Vorteile haben, da die Brustform früh wiederhergestellt wird. Gleichzeitig muss sie gut mit der onkologischen Behandlung abgestimmt sein. Nicht in jeder Situation ist eine Sofortrekonstruktion sinnvoll.
Spätrekonstruktion
Bei der Spätrekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau Monate oder auch Jahre nach der Brustentfernung. Diese Variante wird häufig gewählt, wenn zunächst die Krebstherapie im Vordergrund steht oder wenn mehr Zeit für die Entscheidung gewünscht ist. Auch nach längerer Zeit ist eine Rekonstruktion in der Regel möglich.
Nach brusterhaltender Operation
Auch nach einer brusterhaltenden Operation kann es zu Formveränderungen oder Volumendefiziten kommen. In solchen Fällen kann eine rekonstruktive Korrektur helfen, die Brust wieder auszugleichen. Der richtige Zeitpunkt wird immer individuell festgelegt. Faktoren wie Bestrahlung, Chemotherapie und der allgemeine Gesundheitszustand spielen dabei eine wichtige Rolle. Dr. Chichakli stimmt sich eng mit Ihrem behandelnden Onkologen ab.
Welche Methoden gibt es?
Für die Brustrekonstruktion stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Welche Methode geeignet ist, hängt von Ihrer Ausgangssituation, Ihrem Körperbau, Ihren Wünschen und der geplanten oder bereits erfolgten Therapie ab.
Rekonstruktion mit Implantat
Bei dieser Methode wird ein Silikonimplantat eingesetzt, um die Brustform wiederherzustellen. In manchen Fällen wird zunächst ein sogenannter Expander verwendet. Dabei handelt es sich um ein vorübergehendes Implantat, das schrittweise mit Flüssigkeit gefüllt wird, um die Haut zu dehnen. Sobald ausreichend Gewebe vorhanden ist, wird der Expander in einer weiteren Operation durch ein dauerhaftes Implantat ersetzt. Die Implantatrekonstruktion ist im Vergleich zu anderen Verfahren meist weniger aufwendig und mit kürzerer Operationszeit verbunden. Sie kommt vor allem infrage, wenn ausreichend Haut vorhanden ist und keine ausgeprägte Bestrahlung erfolgt ist.
Rekonstruktion mit Eigengewebe
Bei der Rekonstruktion mit Eigengewebe wird körpereigenes Gewebe verwendet, um eine neue Brust zu formen. Häufig stammt dieses Gewebe aus dem Bauchbereich oder vom Rücken. Ein bekanntes Verfahren ist der sogenannte DIEP Lappen, bei dem Haut und Fettgewebe vom Bauch verwendet werden. Eine andere Möglichkeit ist der Latissimus Lappen vom Rücken. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die rekonstruierte Brust ausschließlich aus eigenem Gewebe besteht. Sie kann sich weicher anfühlen und sich natürlicher in den Körper einfügen. Gleichzeitig ist der Eingriff umfangreicher und die Erholungszeit länger, da auch die Entnahmestelle mitheilen muss.
Kombinierte Verfahren
In manchen Fällen wird Eigengewebe mit einem Implantat kombiniert. Das kann sinnvoll sein, wenn mehr Volumen benötigt wird oder wenn die Gewebesituation allein nicht ausreicht. Diese Kombination ermöglicht eine flexible Anpassung an Ihre individuelle Anatomie und kann helfen, Form und Symmetrie besser zu erreichen.
Brustwarzenrekonstruktion
Nach dem Aufbau der Brust kann in einem weiteren Schritt die Brustwarze rekonstruiert werden. Dies erfolgt meist in einem kleineren Eingriff. Zusätzlich kann eine Farbanpassung durch medizinisches Pigmentieren erfolgen, um ein möglichst natürliches Erscheinungsbild zu erreichen. Dieser Schritt ist optional und wird erst durchgeführt, wenn die rekonstruierte Brust vollständig abgeheilt ist.
Ablauf bei Dr. Chichakli
Der Weg zur Brustrekonstruktion besteht aus mehreren Etappen. Jede Phase wird individuell auf Sie abgestimmt.
Beratung
Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch. Dabei geht es nicht nur um medizinische Aspekte, sondern auch um Ihre persönliche Situation und Ihre Wünsche. Dr. Chichakli erklärt Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten, deren Ablauf und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Gemeinsam wird ein Behandlungsplan entwickelt, der zu Ihrer Situation passt.
Planung
Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit Ihrem Onkologen. Es wird geklärt, welche Behandlungen bereits erfolgt sind oder noch anstehen und wie sich diese auf den Zeitpunkt und die Methode der Rekonstruktion auswirken. Auch notwendige Untersuchungen werden in dieser Phase durchgeführt.
Operation
Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Je nach Methode dauert der Eingriff etwa zwei bis fünf Stunden. Bei einfacheren Verfahren kann ein kürzerer Eingriff ausreichen, während Eigengewebsrekonstruktionen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Nach der Operation bleiben Sie zur Überwachung in der Klinik.
Aufenthalt und Nachsorge
Der stationäre Aufenthalt beträgt meist ein bis drei Nächte, abhängig vom Eingriff und Ihrem individuellen Verlauf. In der Zeit danach erfolgen regelmäßige Kontrollen. Eventuell eingesetzte Drainagen werden nach wenigen Tagen entfernt. Ein Stütz BH unterstützt die Heilung und Stabilität des Gewebes. Die vollständige Erholung dauert je nach Methode etwa vier bis acht Wochen. Bei größeren Eingriffen kann sie auch länger dauern.
Weitere Schritte
In vielen Fällen sind ein oder mehrere Folgeeingriffe sinnvoll. Dazu können gehören:
- der Wechsel eines Expanders gegen ein Implantat
- die Rekonstruktion der Brustwarze
- die Anpassung der Gegenseite, etwa durch Straffung oder Verkleinerung, um eine bessere Symmetrie zu erreichen
Diese Schritte werden individuell geplant und zeitlich abgestimmt.
Beeinflusst die Rekonstruktion die Krebsnachsorge?
Eine Brustrekonstruktion beeinträchtigt die onkologische Nachsorge in der Regel nicht. Untersuchungen wie Mammographie, Ultraschall oder MRT bleiben weiterhin möglich. Es ist wichtig, dass Sie die empfohlenen Kontrolluntersuchungen regelmäßig wahrnehmen. Dr. Chichakli arbeitet eng mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten zusammen, um eine gute Abstimmung sicherzustellen.
Wie natürlich ist das Ergebnis?
Mit modernen Methoden lassen sich heute sehr natürliche Ergebnisse erreichen. Wie die rekonstruierte Brust aussieht und sich anfühlt, hängt von der gewählten Technik und Ihrer individuellen Ausgangssituation ab. Eigengewebsrekonstruktionen werden oft als besonders natürlich empfunden, da sie aus körpereigenem Gewebe bestehen. Aber auch mit Implantaten können stimmige und harmonische Ergebnisse erzielt werden. Ziel ist nicht eine identische Kopie der ursprünglichen Brust, sondern eine Form, die zu Ihrem Körper passt und sich für Sie richtig anfühlt.
Bewegung und Alltag nach der Operation
Nach der Brustrekonstruktion sollten Sie sich zunächst körperlich schonen. Leichte Bewegung ist meist nach einigen Wochen wieder möglich.
Ein grober Zeitrahmen kann in etwa so aussehen:
- leichte Alltagsaktivitäten nach einigen Wochen
- mehr Bewegung nach etwa vier bis sechs Wochen
- Sport und stärkere Belastung nach etwa acht bis zwölf Wochen
Der genaue Zeitpunkt hängt von der gewählten Methode und Ihrem Heilungsverlauf ab. Dr. Chichakli gibt Ihnen dazu individuelle Empfehlungen.
Kosten und Kostenübernahme
In Österreich wird die Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebserkrankung in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Das gilt für:
- den eigentlichen Wiederaufbau der Brust
- die Rekonstruktion der Brustwarze
- eine mögliche Anpassung der Gegenseite zur Verbesserung der Symmetrie
Die genauen Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft. Dr. Chichakli unterstützt Sie bei der notwendigen Organisation und bei der Abstimmung mit der Krankenkasse.
Persönliche Begleitung bei Dr. Chichakli in Wien
Eine Brustrekonstruktion ist mehr als ein chirurgischer Eingriff. Sie ist Teil eines persönlichen Weges, der Zeit, Information und Vertrauen erfordert. Dr. Chichakli begleitet Sie dabei Schritt für Schritt. Ziel ist eine Lösung, die medizinisch sinnvoll ist und zu Ihrer Lebenssituation passt. Dabei stehen nicht nur Form und Technik im Mittelpunkt, sondern auch Ihr persönliches Empfinden und Ihr Wohlbefinden im eigenen Körper.
Vorher & Nachher

Häufige Fragen zur Brustrekonstruktion
Wie lange dauert der gesamte Prozess?
Das ist unterschiedlich. Je nach Methode und notwendiger Zusatzschritte kann sich die Behandlung über mehrere Monate erstrecken. Besonders bei mehrstufigen Verfahren ist Geduld wichtig.
Kann ich das Ergebnis beeinflussen?
Sie können Ihre Wünsche in die Planung einbringen. Gleichzeitig gibt es medizinische Grenzen, die berücksichtigt werden müssen. Eine offene Kommunikation hilft, ein realistisches Ziel zu definieren.
Gibt es Risiken?
Wie bei jeder Operation bestehen Risiken, etwa Infektionen, Wundheilungsstörungen, Durchblutungsprobleme oder Asymmetrien. Bei Implantaten können zusätzlich implantatspezifische Komplikationen auftreten. Diese werden vor der Operation ausführlich besprochen.
Muss die Gegenseite angepasst werden?
Nicht immer. In manchen Fällen kann eine Anpassung der anderen Brust sinnvoll sein, um ein ausgewogeneres Gesamtbild zu erreichen. Diese Entscheidung wird gemeinsam getroffen.
Zuletzt aktualisiert am 4. Juli 2026

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