Letzte Aktualisierung am 9. Juli 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Bruststraffung?
- Wann ist eine Bruststraffung sinnvoll?
- Welche Techniken gibt es?
- Ablauf der Beratung
- Ablauf der Operation
- Die erste Zeit nach der Bruststraffung
- Wann ist das Ergebnis sichtbar?
- Stillen nach einer Bruststraffung
- Risiken und mögliche Komplikationen
- Kosten der Bruststraffung in Wien
- Persönliche Beratung bei Dr. Chichakli in Wien
Schwangerschaft, Stillzeit, Gewichtsschwankungen und der natürliche Alterungsprozess können die Brust verändern. Die Haut verliert an Elastizität, das Brustgewebe sinkt ab und die Brust wirkt weniger fest als früher. Viele Patientinnen empfinden diese Veränderung als störend, auch wenn das Brustvolumen grundsätzlich noch ausreichend ist. Eine Bruststraffung kann helfen, die Brust wieder anzuheben und neu zu formen. Dabei geht es nicht darum, die Brust künstlich wirken zu lassen, sondern ihre Form zu verbessern und die Proportionen harmonischer erscheinen zu lassen. Bei Dr. Najib Chichakli in Wien wird eine Bruststraffung individuell geplant. Er beurteilt Ihre Brustform, Ihre Hautqualität, das vorhandene Gewebe und Ihre persönlichen Wünsche. Daraus entsteht ein Behandlungskonzept, das zu Ihrem Körper passt und ein natürliches Ergebnis anstrebt.
Was ist eine Bruststraffung?
Eine Bruststraffung wird medizinisch Mastopexie genannt. Bei diesem Eingriff wird überschüssige Haut entfernt, das Brustgewebe neu geformt und die Brustwarze in eine höhere, harmonischere Position gebracht. Das Brustvolumen bleibt dabei im Wesentlichen erhalten. Der Eingriff unterscheidet sich daher von einer Brustverkleinerung, bei der zusätzlich mehr Brustgewebe entfernt wird. Trotzdem kann die Brust nach einer Straffung etwas kleiner wirken, weil überschüssige Haut reduziert und das Gewebe kompakter geformt wird. Wenn neben der Straffung auch mehr Volumen gewünscht wird, kann die Bruststraffung mit einem Implantat oder mit Eigenfett kombiniert werden. Ob das sinnvoll ist, hängt von Ihrer Ausgangssituation und Ihrem gewünschten Ergebnis ab.
Wann ist eine Bruststraffung sinnvoll?
Eine Bruststraffung kann infrage kommen, wenn die Brust sichtbar abgesunken ist oder ihre frühere Form verloren hat. Häufig berichten Patientinnen, dass die Brust nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsverlust leerer wirkt. Besonders das obere Dekolleté kann an Fülle verlieren.
Eine Bruststraffung kann sinnvoll sein, wenn:
- die Brustwarze nach unten zeigt
- die Brustwarze unterhalb der Unterbrustfalte liegt
- die Brust eine längliche oder herabhängende Form hat
- das obere Dekolleté leer wirkt
- die Brusthöhe auf beiden Seiten unterschiedlich ist
- nach starkem Gewichtsverlust überschüssige Haut vorhanden ist
- die Haut durch Schwangerschaft oder Stillzeit stark gedehnt wurde
Dr. Chichakli beurteilt in der Untersuchung den sogenannten Ptosegrad. Damit ist gemeint, wie stark die Brust abgesunken ist. Diese Einteilung hilft dabei, die passende Operationstechnik zu wählen.
Welche Techniken gibt es?
Die Technik einer Bruststraffung richtet sich vor allem danach, wie stark die Brust hängt, wie viel überschüssige Haut vorhanden ist und welche Brustform erreicht werden soll. Je ausgeprägter die Hauterschlaffung ist, desto mehr Gewebe muss meist neu geformt werden. Dr. Chichakli bespricht mit Ihnen, welche Schnittführung in Ihrem Fall geeignet ist und welche Narben dadurch entstehen können.
Periareoläre Straffung
Bei der periareolären Straffung verläuft der Schnitt rund um den Warzenhof. Diese Technik wird manchmal auch Donut Lift genannt. Sie eignet sich vor allem bei sehr leichter Erschlaffung und wenn nur eine kleine Korrektur notwendig ist. Der Vorteil liegt in der begrenzten Schnittführung. Die Narbe liegt am Übergang zwischen Warzenhof und Brusthaut und kann dadurch später oft unauffällig wirken. Die Methode ist jedoch nicht für stärkere Hautüberschüsse geeignet, da sie nur eine begrenzte Formkorrektur ermöglicht.
Vertikale Bruststraffung
Bei der vertikalen Bruststraffung verläuft der Schnitt um den Warzenhof und zusätzlich senkrecht nach unten zur Unterbrustfalte. Diese Technik wird auch Lollipop Technik genannt. Sie eignet sich häufig bei moderater Erschlaffung. Der Vorteil ist, dass die Brust besser neu geformt werden kann als bei einer reinen Straffung um den Warzenhof. Dr. Chichakli kann das Gewebe anheben, die Brust kompakter formen und die Brustwarze passend positionieren.
Bruststraffung mit T Schnitt
Bei ausgeprägter Erschlaffung oder größerem Hautüberschuss kann ein T Schnitt sinnvoll sein. Dabei verläuft die Narbe um den Warzenhof, senkrecht nach unten und zusätzlich entlang der Unterbrustfalte. Diese Technik bietet die größte Formkontrolle und wird häufig eingesetzt, wenn nach starkem Gewichtsverlust oder nach mehreren Schwangerschaften viel überschüssige Haut vorhanden ist. Die Narben sind länger, ermöglichen aber eine deutlichere Straffung und stabilere Neuformung.
Bruststraffung mit Implantat
Wenn die Brust nicht nur gestrafft, sondern auch voller werden soll, kann eine Kombination mit Implantaten sinnvoll sein. Diese Methode wird Augmentationsmastopexie genannt. Sie eignet sich besonders, wenn das Brustgewebe abgesunken ist und gleichzeitig Volumen fehlt, vor allem im oberen Brustbereich. Das Implantat sorgt für mehr Fülle, während die Straffung die Brustform und die Position der Brustwarze verbessert. Diese Kombination muss besonders sorgfältig geplant werden, da Straffung und Volumenaufbau unterschiedliche Anforderungen an das Gewebe stellen. Dr. Chichakli bespricht mit Ihnen, ob ein Implantat notwendig ist oder ob eine reine Straffung ausreicht.
Bruststraffung mit Eigenfett
Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination mit Eigenfett. Dabei wird Fettgewebe an einer anderen Körperstelle entnommen, aufbereitet und gezielt in die Brust eingebracht. Diese Methode kann sinnvoll sein, wenn eine dezente Volumenzunahme oder eine Verbesserung bestimmter Konturbereiche gewünscht wird. Sie eignet sich jedoch nicht für sehr große Volumenveränderungen. Voraussetzung ist außerdem, dass ausreichend Spenderfett vorhanden ist.
Ablauf der Beratung
Am Anfang steht ein persönliches Beratungsgespräch. Dr. Chichakli fragt nach Ihren Wünschen, Ihrer medizinischen Vorgeschichte, früheren Schwangerschaften, Stillzeiten, Gewichtsschwankungen und möglichen Voroperationen. Anschließend untersucht er die Brustform, Hautqualität, Brustwarzenposition und vorhandenes Brustvolumen. Dabei wird auch beurteilt, ob eine reine Straffung ausreicht oder ob eine Kombination mit Implantat oder Eigenfett sinnvoll sein könnte. Ein wichtiger Teil der Beratung ist die realistische Einschätzung. Eine Bruststraffung kann die Form deutlich verbessern, aber sie kann die natürliche Hautalterung nicht dauerhaft aufhalten. Auch Narben gehören zu diesem Eingriff dazu. Dr. Chichakli erklärt Ihnen, wo die Narben liegen, wie sie sich entwickeln können und was Sie selbst zur Narbenpflege beitragen können.
Ablauf der Operation
Eine Bruststraffung erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Die Operation dauert meist etwa zwei bis drei Stunden, abhängig von Technik, Ausgangssituation und möglicher Kombination mit Implantat oder Eigenfett. Während des Eingriffs wird überschüssige Haut entfernt. Das Brustgewebe wird neu geformt und angehoben. Die Brustwarze wird in eine höhere Position gebracht, ohne sie in den meisten Fällen vollständig vom Gewebe zu trennen. Dadurch können Durchblutung und Sensibilität besser erhalten bleiben. Am Ende des Eingriffs werden die Schnitte sorgfältig verschlossen und ein spezieller Verband oder Stütz BH angelegt. Je nach Umfang der Operation bleiben Sie meist eine Nacht zur Überwachung in der Klinik.
Die erste Zeit nach der Bruststraffung
Nach der Operation sind Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl normal. Auch leichte Schmerzen können auftreten, lassen sich aber meist gut mit Schmerzmitteln behandeln. Sie tragen für etwa sechs Wochen einen speziellen Stütz BH. Dieser unterstützt die neue Brustform, entlastet das Gewebe und hilft bei der Heilung.
In den ersten Tagen sollten Sie sich schonen. Heben, schweres Tragen und Bewegungen über Schulterhöhe sollten vermieden werden. Viele Patientinnen sind nach ein bis zwei Wochen wieder gesellschaftsfähig, abhängig davon, wie umfangreich der Eingriff war und wie der Heilungsverlauf ist. Sport und intensive körperliche Belastung sollten meist für sechs bis acht Wochen pausiert werden. Dr. Chichakli gibt Ihnen dazu genaue Empfehlungen im Rahmen der Nachsorge.
Wann ist das Ergebnis sichtbar?
Eine erste Veränderung ist direkt nach der Operation sichtbar. Die Brust sitzt höher und wirkt kompakter. Gleichzeitig sind Schwellungen und Spannungsgefühle in den ersten Wochen normal. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich schrittweise. Die Brust senkt sich leicht in eine natürliche Position, die Narben reifen und das Gewebe wird weicher. Meist zeigt sich das stabile Ergebnis nach etwa drei bis sechs Monaten. Narben verändern sich über einen längeren Zeitraum. Anfangs können sie gerötet oder fester sein. Mit der Zeit werden sie meist heller und weicher. Eine konsequente Narbenpflege und Sonnenschutz können den Heilungsverlauf unterstützen.
Wie lange hält das Ergebnis?
Das Ergebnis einer Bruststraffung ist langfristig, aber nicht unabhängig von natürlichen Veränderungen. Haut und Gewebe altern weiter. Auch Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften oder Stillzeiten können die Brustform erneut beeinflussen. Ein stabiles Gewicht und ein gut sitzender BH können helfen, das Ergebnis länger zu erhalten. Viele Patientinnen profitieren über Jahre von der verbesserten Form und Position der Brust.
Stillen nach einer Bruststraffung
In vielen Fällen bleibt die Stillfähigkeit nach einer Bruststraffung erhalten. Moderne Techniken versuchen, Drüsengewebe, Milchgänge und Durchblutung so weit wie möglich zu schonen. Bei sehr ausgeprägten Straffungen kann die Stillfähigkeit jedoch eingeschränkt sein. Eine sichere Vorhersage ist nicht möglich, da auch Frauen ohne Operation unterschiedlich stillfähig sind. Wenn Sie einen Kinderwunsch haben oder noch nicht sicher sind, ob Ihre Familienplanung abgeschlossen ist, sollten Sie das in der Beratung ansprechen. Dr. Chichakli kann dann gemeinsam mit Ihnen abwägen, welcher Zeitpunkt für den Eingriff sinnvoll ist.
Risiken und mögliche Komplikationen
Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch eine Bruststraffung mit Risiken verbunden. Dazu gehören Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, auffällige Narben, Asymmetrien oder vorübergehende Sensibilitätsveränderungen an Brust oder Brustwarze. In seltenen Fällen kann die Durchblutung der Brustwarze beeinträchtigt sein, besonders bei sehr ausgeprägten Straffungen oder bestimmten Risikofaktoren wie Rauchen. Deshalb ist eine sorgfältige Vorbereitung wichtig. Auf Nikotin sollte vor und nach der Operation möglichst verzichtet werden, da es die Wundheilung verschlechtern kann. Dr. Chichakli bespricht alle relevanten Risiken vor dem Eingriff offen mit Ihnen und erklärt, worauf Sie in der Heilungsphase achten sollten.
Kosten der Bruststraffung in Wien
Die Kosten hängen davon ab, welche Technik verwendet wird und ob die Bruststraffung mit Implantat oder Eigenfett kombiniert wird.
Als Orientierung gelten:
- Bruststraffung: ab 5.500 EUR
- Bruststraffung mit Implantat: ab 7.500 EUR
- Bruststraffung mit Eigenfett: ab 7.000 EUR
Im Preis enthalten sind in der Regel Erstberatung, Operation, Narkose, Klinikaufenthalt, Nachsorge und Kontrollen. Die genauen Kosten werden nach der persönlichen Untersuchung festgelegt. Eine Ratenzahlung ist bei Dr. Chichakli möglich und kann im Beratungsgespräch besprochen werden.
Persönliche Beratung bei Dr. Chichakli in Wien
Eine Bruststraffung ist eine sehr individuelle Entscheidung. Viele Patientinnen wünschen sich keine andere Brust, sondern möchten ihre ursprüngliche Form zurückgewinnen oder die Brust wieder als stimmiger empfinden. Dr. Chichakli nimmt sich Zeit, Ihre Wünsche und Ihre Ausgangssituation genau zu verstehen. Gemeinsam wird besprochen, welche Technik sinnvoll ist, welches Ergebnis realistisch erreichbar ist und ob eine reine Straffung ausreicht oder eine Kombination mit Volumenaufbau besser passt. Ziel ist eine natürlich geformte Brust, die zu Ihrem Körper passt und sich für Sie wieder harmonischer anfühlt.
Häufige Fragen zur Bruststraffung
Wird die Brust durch eine Straffung kleiner?
Das Brustvolumen bleibt grundsätzlich weitgehend erhalten. Da überschüssige Haut entfernt und das Gewebe kompakter geformt wird, kann die Brust aber etwas kleiner oder fester wirken. Wenn Sie sich mehr Volumen wünschen, kann eine Kombination mit Implantat oder Eigenfett sinnvoll sein.
Bleibt die Stillfähigkeit erhalten?
In vielen Fällen ja. Bei modernen Techniken werden Milchgänge und Drüsengewebe möglichst geschont. Bei sehr umfangreichen Straffungen kann die Stillfähigkeit jedoch eingeschränkt sein. Ein bestehender Kinderwunsch sollte daher in der Beratung besprochen werden.
Wie lange hält das Ergebnis?
Das Ergebnis ist langanhaltend. Die natürliche Hautalterung und die Schwerkraft wirken jedoch weiter. Starke Gewichtsschwankungen oder Schwangerschaften können die Brustform erneut verändern.
Kann eine Bruststraffung mit einer Vergrößerung kombiniert werden?
Ja. Wenn neben der Straffung auch mehr Volumen gewünscht wird, kann die Bruststraffung mit einem Implantat kombiniert werden. Auch Eigenfett kann in bestimmten Fällen eingesetzt werden. Dr. Chichakli prüft, welche Option zu Ihrer Brustform und Ihren Wünschen passt.
Wie sichtbar sind die Narben?
Das hängt von der gewählten Technik, Ihrer Haut, der Wundheilung und der Narbenpflege ab. Anfangs sind Narben meist deutlicher sichtbar. Mit der Zeit werden sie in der Regel heller und weicher. Dr. Chichakli plant die Schnittführung so, dass die Narben möglichst günstig liegen.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Bei leichter körperlicher Tätigkeit ist eine Rückkehr oft nach ein bis zwei Wochen möglich. Bei körperlich anstrengender Arbeit kann eine längere Pause notwendig sein.

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