Letzte Aktualisierung am 9. Juli 2026.
Im Laufe der Zeit verliert das Gesicht seine Elastizität und Straffheit, das Volumen nimmt ab. Es kommt zur Faltenbildung und Veränderung des Hauterscheinungsbildes. Anfangs lassen sich diese Erscheinungen sehr gut durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett behandeln. Später ist die Straffung des Gewebes – das Facelifting – die passende Lösung. Dr. Chichakli in Wien plant den Eingriff individuell für ein natürliches, jugendliches Ergebnis.
Was ist ein Facelifting?
Ein Facelifting, medizinisch auch Rhytidektomie genannt, ist ein chirurgischer Eingriff zur Straffung und Verjüngung des Gesichts. Dabei wird nicht nur überschüssige Haut entfernt. Moderne Facelift-Techniken arbeiten vor allem an den tieferen Gewebeschichten. Eine wichtige Struktur ist das sogenannte SMAS. Dabei handelt es sich um eine Muskel-Bindegewebsschicht unter der Haut, die wesentlich für die Gesichtskontur verantwortlich ist. Wenn diese Schicht mit der Zeit absinkt, entstehen typische Zeichen der Hautalterung wie hängende Wangen, eine weichere Kieferlinie oder tiefere Nasolabialfalten. Beim Facelifting wird dieses Gewebe angehoben und stabilisiert. Die Haut wird anschließend spannungsfrei angepasst. Genau das unterscheidet moderne Techniken vom früheren reinen „Hautziehen“. Das Ergebnis wirkt natürlicher, hält länger und vermeidet einen überstrafften Ausdruck.
Welche Facelift-Varianten gibt es?
Nicht jedes Facelifting ist gleich. Die passende Technik hängt davon ab, welche Bereiche betroffen sind und wie stark die Gewebeerschlaffung ausgeprägt ist.
SMAS-Facelift
Beim SMAS-Facelift wird die tiefere Muskel-Bindegewebsschicht gestrafft und repositioniert. Diese Methode gilt als bewährter Standard für eine umfassendere Verjüngung. Sie eignet sich besonders, wenn Wangen, Kieferlinie und unteres Gesichtsdrittel deutlich abgesunken sind.
Mini-Facelift
Ein Mini-Facelift ist weniger umfangreich. Es arbeitet mit kürzeren Schnitten und konzentriert sich vor allem auf das untere Gesicht und die Kieferlinie. Diese Variante kann sinnvoll sein, wenn die Erschlaffung noch moderat ist und keine umfassende Korrektur notwendig ist.
Mid-Facelift
Beim Mid-Facelift liegt der Schwerpunkt auf der Wangenregion und dem Bereich rund um das Jochbein. Es kann helfen, abgesunkene Wangen anzuheben und das Mittelgesicht frischer wirken zu lassen.
Halslift
Ein Halslift wird häufig mit einem Facelift kombiniert. Dabei werden überschüssige Haut und erschlaffte Strukturen am Hals behandelt. Auch der Halsmuskel, das sogenannte Platysma, kann gestrafft werden. Dadurch wirkt die Kieferlinie klarer und der Übergang zwischen Gesicht und Hals harmonischer.
Liquid Facelift
Für Patientinnen und Patienten, die noch keine Operation wünschen, kann ein Liquid Facelift eine Alternative sein. Dabei werden Filler, Botox und teilweise Fadenlifting kombiniert. Diese Methode kann das Gesicht auffrischen, ersetzt aber bei stärkerer Hauterschlaffung kein chirurgisches Facelift.
Ablauf des Facelifts
Vor einem Facelifting erfolgt eine ausführliche Beratung bei Dr. Chichakli. Dabei werden Gesichtsanatomie, Hautqualität, Gewebeerschlaffung und die gewünschten Veränderungen genau analysiert. Wichtig ist auch die Frage, welches Ergebnis realistisch erreichbar ist und welche Technik dafür am besten geeignet ist. Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Je nach Umfang dauert sie etwa drei bis fünf Stunden. Die Schnitte verlaufen meist vor und hinter dem Ohr sowie teilweise im Haaransatz. Sie werden so geplant, dass sie später möglichst unauffällig abheilen und durch natürliche Hautfalten oder Haarlinien verdeckt werden. Während des Eingriffs wird das tieferliegende Gewebe angehoben und stabilisiert. Bei Bedarf wird zusätzlich der Hals mitbehandelt. Danach wird die Haut sorgfältig angepasst, ohne sie übermäßig zu spannen. Abschließend werden die Schnitte fein verschlossen. Nach der Operation bleibt meist ein stationärer Aufenthalt von einer Nacht sinnvoll. So kann die erste Heilungsphase medizinisch begleitet werden.
Erholung nach dem Facelift
Nach dem Eingriff wird zunächst ein Verband angelegt. In manchen Fällen werden kleine Drainagen verwendet, die nach ein bis zwei Tagen entfernt werden. Schwellungen, Spannungsgefühl und Blutergüsse sind in den ersten Tagen normal. Die Fäden werden meist nach etwa sieben bis zehn Tagen entfernt. Die stärkeren Schwellungen und Verfärbungen klingen in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen deutlich ab. Viele Patientinnen und Patienten sind nach etwa zwei bis drei Wochen wieder gesellschaftsfähig. Das endgültige Ergebnis zeigt sich jedoch nicht sofort. Das Gewebe braucht Zeit, um sich zu beruhigen und vollständig zu stabilisieren. Nach etwa drei bis sechs Monaten lässt sich das Resultat meist gut beurteilen.
Was ist ein realistisches Ergebnis?
Ein gutes Facelift lässt das Gesicht frischer, wacher und jünger wirken, ohne dass es operiert aussieht. Die natürliche Mimik bleibt erhalten und die individuellen Gesichtszüge sollen nicht verändert werden. Realistisch sind je nach Ausgangssituation eine klarere Kieferlinie, straffere Wangen, ein glatterer Hals und weichere Falten im unteren Gesicht. Das Gesicht wirkt insgesamt erholter und harmonischer. Dr. Chichakli legt Wert darauf, das Gewebe in seine natürliche Position zurückzubringen, statt die Haut einfach stark zu spannen. Dadurch entsteht ein weicheres und authentischeres Ergebnis.
Kosten des Facelifts in Wien
Die Kosten hängen vom Umfang des Eingriffs und der gewählten Technik ab. Als Orientierung gelten:
- Mini-Facelift: ab 6.000 Euro
- SMAS-Facelift: ab 8.000 Euro
- Facelift mit Halslift: ab 10.000 Euro
- Liquid Facelift ohne Operation: ab 1.500 Euro
In den Kosten sind in der Regel Beratung, Operation, Narkose, Klinikaufenthalt und Nachsorge enthalten. Nach der persönlichen Beratung erhalten Sie einen individuellen Kostenvoranschlag. Ratenzahlung ist möglich.
Häufige Fragen zum Facelifting
Ab welchem Alter ist ein Facelift sinnvoll?
Die meisten Patientinnen und Patienten sind zwischen 45 und 70 Jahren. Entscheidend ist aber nicht das Alter, sondern der Haut- und Gewebezustand. Bei leichter Erschlaffung kann ein Mini-Facelift oder ein Liquid Facelift ausreichen.
Wie lange hält ein Facelift?
Ein Facelift kann das Gesicht um mehrere Jahre verjüngen. Die natürliche Alterung läuft danach weiter, allerdings auf einem verbesserten Ausgangsniveau. Viele Patienten profitieren langfristig von dem Eingriff.
Sind die Narben sichtbar?
Die Schnitte werden so geplant, dass sie möglichst unauffällig verlaufen. Meist liegen sie vor und hinter dem Ohr sowie im Haaransatz. Nach einigen Monaten sind sie in der Regel deutlich verblasst.
Kann ein Facelift natürlich aussehen?
Ja. Entscheidend ist die Technik. Moderne Methoden wie das SMAS-Facelift repositionieren tiefere Gewebeschichten, anstatt nur Haut zu spannen. Dadurch wirkt das Ergebnis frischer und jünger, aber nicht künstlich.

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